(1) Funktionaler Griff

Um gute Schläge machen zu können, ist es wichtig, einen funktionalen Griff zu haben. Der funktionale Griff sorgt für bewegliche Handgelenke, um den Bodenkontakt zu erzeugen. Die Handgelenke sollten winkeln können.

Lass uns deinen eigenen Funktionalen Griff finden:

Lege den Schläger diagonal in die Finger

NICHT funktional – in den Händen

 

 

Funktional mit kurzem Daumen

 

Nicht funktional – mit langem Daumen

 

Die untere Hand seitlich an den Schaft für Geschwindigkeit

Drehe den Handrücken nicht nach oben – das verhindert Geschwindigkeit

 

Gutes Set-Up mit tiefer Position der Hände, das linke Handgelenk kann winkeln

 

Auf diese Weise kann das Handgelenk den Schläger leicht anheben

Halte den Schläger vor dich

 

Der Schläger sollte so gegriffen werden, dass du diese Bewegung leicht mithilfe deiner Handgelenke ausführen kannst

 

Diese Bewegung ist wichtig wenn du einen steilen Eintreffwinkel zum Erzeugen eines guten Bodenkontakts erstellen möchtest.

 

(2) Die Fähigkeit Bodenkontakt zu erzeugen

Beim Eisenschlag ist es wichtig, den Ball in der Abwärtsbewegung zu treffen: Erst den Ball, dann den Boden. Benutze deinen Funktionalen Griff mit einer tiefen Position der Hände.

Du wirst eine Methode lernen, bei der das manchmal etwas inkosistente Treffen der Bälle eher verziehen wird und bei der du keine Schmerzen durch das Treffen des Bodens bekommst.

Lass uns deine Fähigkeit, Bodenkontakt zu erzeugen, testen:

Set-Up mit einer tiefen Position der Hände und deinem Funktionalen Griff .

Nicht Funktionales Set-Up mit einer hohen Position der Hände

Das Ziel ist es ein flaches Divot hinter dem Ball zu erzeugen. Stell dir vor das Gras mit deinem Schläger zu bürsten.

Oft ist zu beobachten, ist dass sich die Leading Edge (die vordere Kante des Schlägerblatts) in den Boden eingräbt.

Was passiert wenn die Leading Edge zuerst den Boden berührt?

Das Resultat ist ein entweder zu früher oder zu tiefer Bodenkontakt ohne Energieübertragung auf den Ball. Ein fetter Schlag.

Oder es entsteht kein Divot, um Schmerzen beim Erzeugen des Bodenkotakts zu vermeiden. Ein dünner Schlag.

Lass und eine Methode lernen, bei der die Unterseite des Schlägers (sie Sohle) über den Boden rutscht.

Die Sohle des Schlägers sollte Kontakt zum Boden haben. Warum ist dieses Rutschen so wichtig?

Es ist deshalb so wichtig, weil dadurch tendenziell fette Schläge eher verziehen werden können. Der Schläger wird durch den Ball rutschen, ohne sich einzugraben.
Lass uns lernen den Schläger rutschen zu lassen!

Das Foto zeigt, welche Position der Hände im Rückschwung dazu führen könnte, uns ein Gefühl dafür zu geben, den Schläger beim Schlag über den Boden rutschen zu lassen zu können. Probiere diese Position aus und mache einige Probeschwünge.

Probiere verschiedene Handpositionen im höchsten Punkt deines Rückschwungs (TOP – Top Of Backswing) aus. Das Geradehalten deiner Hand könnte eher dazu führen, dass sich die Leading Edge in den Boden eingräbt.

So wirst du ein Gefühl dafür bekommen, wie du den Schläger durch das Gras gleiten lassen kannst und dabei ein flaches Divot erzeugst.

Versuch mal folgendes: Mach einige Probeschwünge mit einem geraden Handgelenk und schaue, ob sich der Schläger in den Boden eingräbt.

Sei darauf gefasst, dass je weiter du das Handgelenk abwinkelst, desto höher und weiter rechts werden deine Bälle fliegen.

Das Gefühl, das entsteht wenn man Eisen auf diese Art und Weise spielt, sollte vor allen anderen Schritten kennengelernt werden.

Letztendlich kann sich deine Hand in der Position befinden, die du individuell für dich als gut befunden hast. Du solltest nach den Übungen ein Gefühl dafür entwickelt haben, wie du den Schläger über den Boden rutschen lassen kannst. Dies muss also nicht deiner Position entsprechen. Ein flaches Divot kann man aus jeder Handgelenksposition heraus erzeugen.

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